Gardena Teleskop Baumschere im Test

Bei der Gardena Starcut 160BL handelt es sich wie bei allen Astscheren um ein Gerät, das zur Beschneidung der Bäume keinerlei Energiequelle benötigt. Die einzige Energie, die aufgebracht werden muss, ist Muskelkraft. Das Modell von Gardena ist sehr günstig und daher vermutlich gut für diejenigen geeignet, die sowieso nicht allzu viel im Garten zu erledigen haben.

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Technischen Daten zur Gardena StarCut 160 plus

Das Gestänge dieser Baumschere ist insgesamt 160cm lang. Dadurch, dass man Baumscheren in der Regel in den oberen Körperregionen führt oder teilweise sogar über dem Kopf, können so Höhen von 350cm bearbeitet werden. Als maximalen Astdurchschnitt gibt Gardena 32mm an. Hat man im Garten Äste mit Durchmessern über diesem Wert, sollte man sich nach einem Hochentaster umsehen.

Die Ziehhülse ist T-Förmig konstruiert, somit soll ein Abrutschen verhindert werden. Dadurch, dass sich die gesamte Mechanik im Inneren des Gestänges befindet, wird verhindert dass sich beim Entasten irgendwelche Seile oder Ketten verheddern.

Der Stiel besteht aus Aluminium und der Schneidwinkel beträgt maximal 200°. Besonders hervorzuheben ist, dass Gardena 25 Jahre Garantie gewährt.

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160 plus vs. Gardena StarCut 410 plus

Neben der 160BL ist auch die Gardena StarCut 410 BL sehr bekannt. Die beiden Modelle unterscheiden sich im Grunde kaum, nur eben in der Länge des Gestänges. Schaut man sich die Bewertungen an, kommt allerdings die Gardena StarCut 410 BL nicht so gut weg, wie das 160er Modell. Hier mal die wesentlichen Unterschiede:

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Die Gardena StarCut 160 plus im Praxistest

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Was sofort auffällt, wenn man die Teleskop Baumschere von Gardena in die Hand nimmt, ist, dass sie sehr leicht ist. Das wird daran liegen, dass das Gestänge aus leichtem, aber dennoch stabilem Aluminium besteht.
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Der Schneidkopf der Gardena StarCut 160BL ist verstellbar.
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Es ist ein Winkel von bis zu 200° möglich.
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Man kann sowohl in der Mitte des Gestänges ziehen, um die Schere zu betätigen, als auch am unteren Ende. Das halte ich für sehr praktisch, denn man hält die StarCut ja nicht immer auf maximaler Höhe. Hat man die Hände also gerade am Mittelteil, kann auch dort die Schere bedient werden.
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Die untere Griff ist für optimalen Grip T-förmig.

Ebenfalls positiv fällt auf, dass sich sehr kraftsparend schneiden lässt. Im Grunde schneidet die Schere fast von selbst, es ist keine besondere Kraft aufzuwenden. Die Getriebeübersetzung innerhalb des Gestänges erledigt die meiste Arbeit, wie bei der Servolenkung im Auto.

Diese Ergebnisse lassen sich analog auf die StarCut 410 BL beziehen. Schneidkopf & Getriebe sind hier gleich, nur das Gestänge ist verlängert. Dennoch scheint das 160 BL Modell weniger defektanfällig zu sein.

Fazit zur Baumschere von Gardena

Man erhält hier eine Astschere, die alles mitbringt, was nötig ist. Die maximale Astdicke von 3,2cm ist ganz normal, selten wird hier mehr geboten. Das Schneiden gestaltet sich dabei schön einfach, das Gestänge ist leicht und der “Abzug” ist schön leichtgänig. Hinzu kommt, dass Gardena 25 Jahre Garantie auf die Baumschere gewährt.

Braucht meine Gardena StarCut 160 BL besondere Pflege?

Unsere Astschneider brauchen wir in der Regel nicht das ganze Jahr. Ich zum Beispiel entaste meinen Garten damit in der Regel ein Mal im April und ein Mal im September – wenn es akut nötig ist, dann hole ich meine StarCut vielleicht im Sommer nochmals aus dem Schuppen. Doch wie lagere ich meine Schere korrekt in den Zeiten, in denen ich sie nicht brauche? Gerade wenn es feucht ist, zum Beispiel im Winter, ist die Lagerung ein wichtiger Punkt. Wenn wir unsere Geräte nicht trocken lagern, dann können Teile von ihr anfangen zu rosten.

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Um das Rosten der Kette oder weiteren Bestandteilen unserer Gardena StarCut zu vermeiden, sollte sie also an einem trockenen, vor Regen und Feuchtigkeit geschützten Ort gelagert werden. Ich persönlich lagere meine Geräte über den Winter im Schuppen in verschließbaren & dichten Taschen. So habe ich besonders lange Spaß an meinen Gartenwerkzeugen.